Auf Fontanes Spuren - Gedanken in und um Prädikow
Eine heutige Reise auf Fontanes Spuren nach Prädikow
Warum hat Theodor Fontane auf seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg ausgerechnet in Prädikow Halt gemacht, diesem kleinen Dorf am Rande der Märkischen Schweiz auf dem Hohen Barnim? War es nur das Adelsgeschlecht mit dem seltsamen Namen Barfus, dessen Geschichte ihn interessierte, oder war es mehr der Journalist in ihm, der gefordert war, weil ihm eine grausige Legende zu Ohren gekommen war, die sich um diese Barfüße rankte, die er aufschreiben musste, sie seinen Lesern nicht vorenthalten wollte, ja konnte? Eine Geschichte, die sich vor dem Dreißigjährigen Krieg in den kargen Mauern des Fleckens abgespielt hatte, eine Mär, die, da sie Fontane in seinen Wanderungen aufgeschrieben hat, noch heute an gruseligen Dingen interessierte Menschen ins Dorf lockt? Was wissen die heutigen Einwohner noch über ihre Dorflegenden? Und ist es die Wahrheit, die Fontane überlieferte, oder hat er geflunkert? Über all diese Dinge wird der Leser nach dem Studium dieses Essays ein wenig kundiger sein.
Für diesen Eintrag ist der Autor verantwortlich.
Über den Autor
Hanns-Eckard Sternberg
- wurde geboren im mecklenburgischen Hagenow
- ging dorten zur Schule und machte sein Abitur
- studierte in Dresden an der TU Elektrotechnik und schloss sein Studium mit entsprechenden Diplom ab
- ist nicht mehr ganz jung, sondern schon ganz schön betagt
- will Selbiges aber nicht wahrhaben und fühlt auch nicht so
- wagte und wagt es, trotz einer nicht vorhandenen einschlägigen Ausbildung, in die Zunft der Schreibenden dieses Landes einzudringen
- liebt alles, was mit Literatur, Kunst, Kultur, Natur und dort besonders der Vogelkunde zusammenhängt
- ist fasziniert von faszinierenden Zeitgenossen
- hasst alles, was durch die modernen Medien zur Verdummung des ehemaligen Volkes der Dichter und Denker beigetragen wird, und freut sich, dass es immer wieder Menschen gibt, die, davon unbeeinflusst, doch noch Großes leisten
- ist dankbar und stolz, dass er niemals in seinem bisherigen Leben eine militärische Waffe in die Hand nehmen musste und allen diesbezüglichen Anfechtungen glücklich aus dem Wege gegangen ist
- hasst jede Form von Intoleranz und jede Form totalitärer Religionen mit das Individuum in jedweder Form einschränkendem Dogma
- ist sich des Menschlichen der Menschen und damit ihrer Unvollkommenheit bewusst
- liebt Mecklenburg-Vorpommern, Berlin-Brandenburg, Bayern, die Alpen und die europäischen Küsten, die Provence und die Toskana, Radebeuler Rotwein, dänischen Käse und tschechisches und slowakischer Bier
- ist immer noch mit der Ersten verheiratet, und es sieht ganz so aus, als bliebe das auch so
- liebt seine eigene Frau und seine Töchter, seine Enkelkinder und seine ganze Familie, besonders seine fast hundertzweijährige Mutter
- verehrt und bewundert trotz seiner fortgeschrittenen Jahre slawische Frauen
- verehrt Kurt Tucholsky, Stefan Zweig und Theodor Fontane, Erwin Strittmatter, Heinz Knobloch…
- neigt zum Sarkasmus, zur Ironie und zur Spottlust, meint es aber nicht immer so.
Erstlingsroman: Bin ich dir noch etwas schuldig? Erschienen 2008 im bod-Verlag. ISBN: 978-3-8370-0673-5
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