Für Standortbeobachtungen braucht es schlüssige Konzepte

Für Standortbeobachtungen braucht es schlüssige Konzepte

Solide Basis für detaillierte Standortanalysen

noch nicht bewertet
Autor: Jörg Becker
Umfang: 51 Seite(n)
Verfasst: 2011
Verkaufsrang: - XinXii Verkaufsrang
Views: 1869

Kategorie: Wirtschaft & Politik » Gesellschaft  |  Publikationsart: Arbeitshilfe
Stichworte: Benchmarking, GAP-Analyse, SWOT-Analyse, Standortmarketing, Standortvergleich, Standortanalyse, Standortbericht, Standortleitbild, Wirtschaftsförderung. Standortbewertung, Standortstrategie, Standortleistung, Standortfaktor, Standortprofil

Anwesenheit vor Ort, Unabhängigkeit, Kompetenz, ganzheitliches Denken

Standorte transparent und vergleichbar machen:
Rahmenmodell und Grundkonzepte für Wirtschaftsförderer und Standortentscheider.

Für Standortbilanzen gibt es keine verbindlichen Vorgaben. Ausführung und Inhalt werden einzig und allein durch Informationsanforderungen des Wirtschaftsförderers und Standortentscheiders bestimmt. Wenn also Anwendungsinteresse an durchgängig transparenter Vorgehenssystematik besteht, muss jede Kommune, jeder Standort und jeder Investor eigene Wege gemäß den individuell anzutreffenden Gegebenheiten finden.

Falls sich also ein Wirtschaftsförderer oder Standortentscheider für die Realisierung und Umsetzung eines solchen Rahmen-Modells entscheidet, muss er die Inhalte und Strukturen der für ihn erfolgsrelevanten Standortfaktoren anhand der für ihn maßgeblichen Gegebenheiten selbst anpassen, neu erarbeiten und in die für ihn dann maßgeschneiderte Standortbilanz einfließen lassen. Alleinstellungsmerkmale werden ohnehin nur so erzielt. Einzelpunkt können hierbei sein:

Erfolgskritischer Umgang mit „weichen" Ressourcen des Standortkapitals.
Mehr Transparenz für eine komplizierte Standortumwelt.
Einfache und gewichtete Standortanalyse.
Eigenbild- und Fremdbildanalyse des Standortes.
Welcher Bereich des Standortes soll bilanziert werden?
Wie sehen die Ausgangslage und das Geschäftsumfeld aus?
Welche Vision, welches Leitbild hat der Standort für sich entwickelt?
Mit welchen Strategien soll das Leitbild umgesetzt werden?
Angebots- und Nachfrageseite im Markt der Standorte.

Vgl. Becker, Jörg: Non-Financial Standortbilanzen für Wirtschaftsförderer und Standortentscheider, ISBN 978 3 8370 6240 3

Definition der Standortfaktoren, beispielsweise:

GP1 Bilanzierung Standortfaktoren (immaterielle „weiche“ Faktoren),
GP2 STEK-Standortentwicklungskonzept, STEL-Standortleitbild,
GP3 Standort-/Citymarketing – Vermarktung von Standortressourcen,
GP4 Wirtschaftsförderung–Akquisition ansiedlungsinteressierte Firmen,
GP5 Wirtschaftsförderung-Bestandspflege ortsansässige Firmen,

GE1 Existenzgründungs-/Beratungshilfen, regionale Förderprogramme,
GE2 Nähe zur Forschung und Entwicklung, High-Tech-Strategien,
GE3 Standort-Kostenfaktoren und Steuerkonditionen,
GE4 Attraktivität, Image, Rahmenbedingungen des Standortes,
GE5 Haushaltslage, finanzielle Handlungsspielräume.

Weitere Standortfaktoren zählen zum Humankapital, Strukturkapital und Beziehungskapital:

HK1 Einwohnerstruktur, soziales Umfeld, Sicherheit,
HK2 Kaufkraft, verfügbare Einkommen, Konsumverhalten,
HK3 Intellektuelles Wissenskapital, Kompetenznetzwerke,
HK4 Arbeitskräftepotential, verfügbare Fachqualifikationen,
HK5 Leistungs-, Kommunikationsfähigkeit der kommunalen Verwaltung,

SK1 Gewerbeimmobilienpotentiale, Büroflächen,
SK2 Wohn-, Freizeit-, Erholungsangebote,
SK3 Infrastruktur, Einkaufsmöglichkeiten,
SK4 Gesundheits-, Versorgungs-, Betreuungseinrichtungen,
SK5 Bildungs-, Kultureinrichtungen,

BK1 Verkehrs-, Logistikanbindungen,
BK2 Standort-Benchmarking, Kooperationsbeziehungen,
BK3 Clusterbildung, Branchenbeziehungen, BK4 Kongresse, Messen, Tagungen, Internet,
BK5 Beziehungen Wirtschaft zu Wissenschaft.


Für diesen Eintrag ist der Autor verantwortlich.

Über den Autor

Jörg Becker | Autor auf XinXii.com

registriert seit: März 2011
Veröffentlichungen auf XinXii:  202
Jörg Becker hat leitende Funktionen in global arbeitenden Unternehmen bekleidet. In der Managementberatung hat er Erfahrung sowohl in verschiedenen Branchen als auch in Unternehmen unterschiedlicher Grösse. In diesem Rahmen hat Jörg Becker zahlreiche anspruchsvolle Projekte entwickelt und verantwortlich geleitet. Jörg Becker war Referent in Seminaren für Führungskräfte und ist Mitglied im DJV.

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