Marcels ungewöhnliches Erstes Mal
Sexuelle Bedürfnisse behinderter Menschen
Eine Liebesgeschichte der etwas besonderen Art
Hächelnd steuert Marcel auf die stramme eicherne Eingangstür dieses geheimnisvollen Ortes zu. Sein fleischiger Daumen peilt zögernd den Klingelknopf an, der ihn über eine Schwelle führen soll. getraut sich aber nicht, diesen entscheidenden - diesen vielleicht wichtigsten Schritt seines bisherigen Lebens zu wagen.
„Warum denn nicht?”, flucht er über sich selbst.
Wie ein Hammerwerk pocht das Herz des schüchternen achtzehnjährigen Schwarzschopfes - und das zum zig tausendsten Male. Will es wiedermal sein Vorhaben durchkreuzen, dieses viel zu gebrechliche, dieses viel zu weiche Herz? Warum will sie einfach nicht weichen - diese verfluchte, diese kaum zu beschreibende Angst, die Marcel wieder einmal Mut genommen hat, die ihm schon von frühester Kindheit an begegnet war, die ihm in finstersten Nächten des Öfteren um den Schlaf gebracht hatte.
Dieses ist der Beginn einer etwas ungewöhnlichen Liebesgeschichte.
Im Mittelpunkt dieser Story steht der achtzehnjährige behinderte Azubi Marcel, der sich auf ungewöhnliche Art sich in eine zwei Jahrzehnte ältere Frau verliebt. Doch dann geschieht etwas Außergewöhnliches.
Eine sehr interessante und auch eine sehr spannende Story mit vielen Verstrickungen.
Viel Freude beim Lesen!
Für diesen Eintrag ist der Autor verantwortlich.
Über den Autor
geb. 7.10.1960, wohnhaft in Oederan/Sachs, (25km von Chemnitz entfernt).
Von Beruf bin ich Schlosser. Von 1991 - 1993 absolvierte ich ein Fernstudium "Die Schule des Schreibens, Lehrgang: Belletristik. Federführend hierfür zeichnete die "Axel Andersson Akademie" Hamburg. Berufliche Gründe zwangen mich, das Schreiben vorübergehend - wenn auch für lange Zeit - an den Nagel zu hängen.
Wegen schwerer gesundheitlicher Beeinträchtigungen beziehe ich jetzt eine EU-Rente. Ich machte aus der Not eine Tugend. Die Autorenlesung einer sozial sehr engagierten Chemnitzer Schriftstellerin im Frühjahr 2008 (Annerose Nestmann, die ihr Erstlingswerk "Und alles bleibt anders" vorgestellt hatte) in einer sozialen Einrichtung der Stadt Chemnitz, hatte mich dazu bewogen, erneut den Kugelschreiber in die Hand zu nehmen. In dieser Zeit hatte mich das Schreibfieber wieder gepackt, dem ich nicht mehr widerstehen kann.
Nun bin ich gespannt auf das Feedback von Ihnen.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Reißig, Oederan/Sachs.
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