„Rumänien – Deutschland“ ist der autobiografische Bericht Gisela H.s in Form einer dreigliedrigen Erzählung. Ein junger Mensch zerbricht am mangelnden Einfühlungsvermögen seiner Umwelt. Die drei Perspektiven, die die Autorin Gisela H. im Verlauf der kurzen Erzählung einnimmt, beleuchten das Schicksal ihres Sohnes und ihren vergeblichen Kampf um sein Leben. Der Text ist in seiner Ursprünglichkeit belassen und zeichnet daher ein implizit authentisches Bild des kulturellen Wechsels zwischen Rumänien und Deutschland in den 80er und 90er Jahren. Er besticht durch seine Ehrlichkeit.
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